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Basketball in Namibia

Mit Basketball spielerisch zum Vorbild werden

,,Education First, Basketball Second“ ist das Motto der „Basketball Artists School“ in Namibias Hauptstadt Windhuk. Die Kinder und Jugendlichen aus dem Township Katutura dürfen ihren Lieblingssport ausüben und lernen für´s Leben. So werden sie starke Persönlichkeiten – und Vorbilder für andere in ihrer Nachbarschaft.

Projektname: Basketball Artists School (BAS)

Standort: Katutura, Windhoek, Namibia

Ziele:

    • ganzheitliche persönliche Entwicklung
    • Förderung von Kreativität und Teamgeist
    • Vermittlung von Alltagskompetenzen (Life Skills)
    • HIV-Prävention

Projektpartner:

Basketball Artists School (BAS) Foundation
Basketball Artists School Namibia e.V.

Die Situation vor Ort

In Namibia leben rund 2 Millionen Menschen auf einer Fläche, die doppelt so groß ist wie Deutschland. Die Hälfte der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Basketball Artists School (BAS) im Township Katutura in der namibischen Hauptstadt Windhoek richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche, die in ihrem Alltag mit einer Vielzahl von sozialen Problemen in Berührung kommen. Viele wachsen in schwierigen Familienverhältnissen auf, die geprägt sind von Arbeitslosigkeit, Armut, Suchtproblematiken, Gewalt oder Krankheit (HIV/Aids).

Das Projekt

Die Basketball Artists School (BAS) wurde 2010 im Rahmen eines zunächst vierjährigen Projekts des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) gegründet und richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren. Die jungen Menschen stammen aus dem Township Katutura und leben in Familien, die von Armut betroffen sind. Jedes Jahr nehmen zwischen 500 und 1.000 Kindern an den Aktivitäten teil. Nach einer dreimonatigen Testphase werden die Kinder und Jugendlichen in das Programm aufgenommen. Getreu dem Motto ,,Education First, Basketball Second“ nehmen die Kinder an Bildungsprogrammen teil und dürfen ihren Lieblingssport ausüben. Durch die Förderung ihrer schulischen Bildung und dem Erlernen von Alltagskompetenzen (z.B. Ernährung, Hygiene) werden sie in ihrer Entwicklung gestärkt und werden Vorbilder für andere Kinder und Jugendliche aus ihrer Nachbarschaft.

Social Impact

Neben dem Hauptanliegen des Projekts, durch Bildung und Basketball positive Vorbilder zu schaffen, werden auch Gleichberechtigung, gesunde Lebensweise, soziale Inklusion, ein friedliches Miteinander sowie umweltfreundliches Verhalten gefördert. Durch den Basketball werden diese Ziele spielerisch vermittelt.

Das Projekt wird langjährig durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Fotos: BAS Facebook

Das Projekt leistet einen Beitrag zu den Entwicklungszielen 3,4 und 5 der Vereinten Nationen.